Graphit aus Tuwa für Faber-Castell

Spamer’sches Konversationslexikon von 1870

Wer hätte das gedacht, aber es gibt einen direkten Bezug Tuwas zu Franken, denn nachdem der Franzose Jean-Pierre Alibert auf der Suche nach Gold eine Graphitmine in Tuwa entdeckt hatte, sicherte er seine Investitionen durch einen Exklusivvertrag mit Faber-Castell. In deren allseits bekannter Bleistiftmanufaktur in Stein bei Nürnberg wurde daraufhin fast einhundert Jahre lang Graphit aus der Alibert-Mine in Tuwa verarbeitet. Die Geschichte ist mehr als spannend und gut belegt. Ein Exemplar eines solchen Bleistiftes vom Ende des 19. Jahrhunderts mit der Beschriftung „Graphite de Sibérie de la Mine Alibert No. 2“ befindet sich in meiner Sammlung. Auch eine alte Lithographie der Innenansicht des Schachtgebäudes konnte ich erwerben.

Alibert-Mine und Graphit aus Tuwa (Sibirien)

Bleistiftseiten allgemein

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